SAP.info: Ratgeber ERP-Software

SAP.info: Ratgeber ERP-Software

11. Januar 2012

Business One, Business All-in-One oder Business ByDesign - welche ERP-Software ist die Richtige? Wir haben die wichtigsten Fakten, inklusive Kosten, für Sie zusammengestellt.

Ob Finanzbuchhaltung, Kundenservice oder Auftragserfassung – noch immer nutzen viele Firmen unterschiedliche Programme für ihre Geschäftsbereiche. Da die Datensätze nicht miteinander verknüpft sind, können wichtige Informationen verlorengehen.

Mit einer ERP-Software haben Sie eine ganzheitliche Sicht auf alle Daten und Prozesse. Sie haben den vollen Überblick über sämtliche Kosten, Projekte, Bestellungen, Artikelmengen und Bestände. ERP-Software bildet alle wesentlichen Prozesse in Ihrem Unternehmen ab und liefert Ihnen alle Informationen zur richtigen Zeit.

Von SAP gibt es drei ERP-Anwendungen, die besonders auf die Bedürfnisse des Mittelstands ausgerichtet sind:

  • Business One
  • Business All-in-One
  • Business ByDesign

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SAP Business One

Business One ist die integrierte Geschäftsanwendung für kleine Unternehmen. Sie eignet sich schon ab fünf Anwendern und deckt alle wesentlichen Prozesse wie Finanzwesen, Vertrieb, Kundenverwaltung, Bestandsführung, Einkauf und Berichtswesen ab.

Das Einstiegspaket von Business One bietet Funktionen für Buchhaltung, Vertrieb, Einkauf und Bestandsführung. Die Implementierungszeit beträgt drei bis zehn Tage. Die Vollversion von Business One ist innerhalb von zwei bis acht Wochen produktiv.

Zusätzlich gibt es 550 Add-ons, die von Partnern speziell für Ihre Branchen entwickelt wurden.

Auch unterwegs können Sie Business One nutzen: Die mobile Version gibt es als App fürs iPhone und iPad. Damit können Sie unterwegs Aufgaben erstellen, Aktivitäten verwalten, Freigaben erteilen und Kundendaten einsehen. Bei wichtigen Ereignissen gibt es eine Warnmeldung. Die App ist kostenlos. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie auf Ihren Firmenrechnern Business One installiert haben.

Kosten: Drei Beispiel-Pakete

Die Kosten von Business One richten sich nach der Anzahl der Lizenzen, also der Nutzer. Weitere Kosten können anfallen, wenn Daten aus Altbeständen übernommen werden müssen. Auch das Projektmanagement sowie Schulungsmaßnahmen sollten Sie mit einkalkulieren.

Kunden können sich zwischen drei Varianten entscheiden: Der Einfachen Einführung, der Standard-Einführung und der Komplexen Einführung.

Die Einfache Einführung ist für kleine Unternehmen gedacht, wie beispielsweise Dienstleister, die etwa zwei Millionen Euro Umsatz im Jahr machen. Für vier Anwenderlizenzen und einer einfachen Konfiguration der Verkaufs- und Finanzvorgänge zahlen Sie etwa 15.000 Euro.

Die Standard-Einführung richtet sich an größere Unternehmen, beispielsweise Großhändler, deren Jahresumsatz etwa 10 Millionen Euro beträgt. Für 35.000 bis 40.000 Euro können acht Anwenderlizenzen installiert werden. Hinzu kommen Funktionen für Einkauf, Verkauf, CRM, Lagerwirtschaft und Finanzen. Alte Stammdaten werden bei der Implementierung gleich mit importiert. Die Synchronisation mit der Outlook-Kontaktdaten ist ebenfalls im Preis inbegriffen.

Die Komplexe Einführung ist für Unternehmen gedacht, die einen Jahresumsatz von 20 Millionen Euro verbuchen. Sie kostet zwischen 60.000 bis 80.000 Euro. Im Preis inbegriffen sind 20 Lizenzen sowie Module für Finanzen, CRM, Lagerwirtschaft, Einkauf, Ressourcenplanung und Personalwesen. Sämtliche Daten aus der Buchhaltung, Kundenkarteien sowie Lager- und Materialwirtschaft werden aus dem bestehenden System übernommen. Außerdem gibt es Schnittstellen zu Outlook, CAD und DATEV. Bei solch einer komplexen Einführung sollten Sie mit einer Implementierungszeit von drei Monaten rechnen.

Zum gesamten Artikel: http://de.sap.info

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